Eins konnte der Sozialkunde-Leistungskurs im Jahrgang 12 nach den vergangenen zwei Tagen sagen: Frieden herzustellen und zu sichern ist verdammt schwer. Zwischen Zeitdruck und widersprüchlichen Interessen wurde schnell deutlich, dass es in internationalen Konflikten keine einfachen Lösungen gibt. Ausgehend vom Szenario des Aufstiegs des „Islamischen Staates“ in Syrien und im Irak schlüpften die Schüler:innen in die Rollen, um als Vertreter:innen beteiligter Länder, verschiedener Volksgruppen und der Vereinten Nationen einen ganzen Tag lang zu erleben, wie Entscheidungsfindungen auf internationaler Bühne funktionieren. Ziel war es, unter Anleitung und Einordnung unseres Jugendoffiziers Hauptmann Marco May, politische Interessen auszuhandeln, Sicherheitsabkommen zu schließen und gemeinsam an einer Resolution zur Konfliktbewältigung zu arbeiten. Neben Fragen von Macht und Sicherheit setzten sich der Kurs auch intensiv mit Themen wie Menschenrechten, Entwicklungshilfe und internationaler Verantwortung auseinander. Das Planspiel zeigte eindrücklich, weshalb tragfähige Lösungen Geduld, Kompromissbereitschaft und Dialog erfordern.