Schule für Partizipation und Demokratie

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Schule für Partizipation und Demokratie2018-03-15T09:23:03+00:00

Die Georg-Forster-Gesamtschule ist eine Schule für alle Kinder, die hier voneinander und miteinander lernen. Sie werden individuell gefördert und können den ihrer Leistungsfähigkeit entsprechenden Schulabschluss erreichen. Unsere IGS bietet alle Schulabschlüsse von der Berufsreife bis zum Abitur.

In der Sekundarstufe I werden alle Klassen von jeweils zwei Klassenlehrerinnen und –lehrern, den Tutoren, betreut. In den Jahrgängen bilden alle Tutoren und Tutorinnen ein festes Team, das für alle pädagogischen Belange verantwortlich ist und ständig in engem Austausch steht.

Pro Jahrgang gibt es zwei Ganztagsklassen. In der Ganztagsschule wird der erweiterte Zeitrahmen für zusätzliche und stärker geöffnete Lernangebote, insbesondere auch im naturwissenschaftlichen und projektorientierten Unterricht, für selbstständiges Arbeiten und für individuelle Förderung genutzt.

Verantwortung und soziales Lernen

Soziales mit- und voneinander Lernen ist von Anfang an ein wichtiges Lernziel und fest im Schulkonzept verankert. Partizipation, soziale Projekte, demokratische und politische Projekte und Aktionen werden von der gesamten Schulgemeinschaft gelebt:

  • Klassenrat, wöchentlich für alle Jahrgänge in den Stundenplan integriert. Hier werden die Anliegen der Klasse durch die Schülerinnen und Schüler selbst verantwortet. Lernende und TutorInnen agieren in diesem Prozess gleichberechtigt. Die Ämter im Klassenrat sind angelehnt an die demokratischen Institutionen und bieten ein demokratisches Lernarrangement
  • Schülerparlament: In monatlichen Sitzungen, an denen zwei Delegierte jeder Klasse teilnehmen. Sie lernen selbstbestimmt zu handeln, ihre eigenen Interessen zu artikulieren, werden in ihrer Kritik- und Kommunikationsfähigkeit geschult und entwickeln Zivilcourage sowie die Bereitschaft, Verantwortung für sich, andere und die Schulgemeinschaft zu übernehmen
  • Schülervertretung engagiert sich mit eigenen Projekten im Schulleben und Schulalltag, z. B. Fastnachtsfeier, Schulkleidung u.v.m.
  • SV-Wochenende, jährliche Schulung der Klassensprecher und Schülerparlamentsabgeordneten
  • OsCa, ein selbstverwaltetes Oberstufencafé
  • Zeitungen bauen Brücken, Kooperationsprojekt mit dem benachbarten Seniorenheim
  • Tag für Afrika, eine Kampagne, in deren Rahmen die Schülerinnen und Schüler einen Tag arbeiten und ihren Lohn spenden
  • Schuleigene Demokratietage zu politischen und gesellschaftlich relevanten Themen
  • Mitarbeit von Schülern in schulischen Gremien und Gruppen wie der Schulentwicklungsgruppe, dem Runden Tisch Mensa etc.
  • SELG, Schüler-Eltern-Lehrergespräche, bei denen Schüler selbstgesteuert mit ihren Eltern und TutorInnen ein jährliches Gespräch führen, welches um Stärken und persönliche Entwicklungsfelder geht und in eine Zielvereinbarung mündet
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Peer-to-Peer-Projekte

Diese Projekte fördern die Selbstständigkeit von Schülerinnen und Schülern und bieten ihnen die Möglichkeit, mehr Verantwortung für sich und die Schulgemeinschaft zu übernehmen. Sie eröffnen ihnen Freiräume und motivieren, Lernziele gemeinsam zu erreichen:

  • SAMS, ältere, eigens ausgebildete Schülerinnen und Schüler übernehmen als Lerncoaches Verantwortung für die Fünft- und Sechstklässler in der Ganztagsschule, indem sie eine Lerngruppe betreuen
  • Streitschlichter, speziell ausgebildete Schülerinnen und Schüler unterstützen andere in ihren Konfliktlösungsprozessen
  • Schulsanitätsdienst, jährlich wird eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern für die Erste Hilfe geschult. Sie kümmern sich um verletzte oder kranke Mitschüler und organisieren den täglichen Bereitschaftsdienst
  • Lesescouts und Medienscouts führen Veranstaltungen für andere Schülerinnen und Schüler durch, informieren und begeistern für ihre Themen